Gerd Spiekermann vertellt

Koom mi nich an de Farv!

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Gerd Spiekermann im (Un-)Ruhestand!  Mehr als 30 Jahre erzählte er Alltagsgeschichten, die alles andere als alltäglich waren – im NDR. Die Zeit dort war für ihn traumhaft: »Hier durfte ich meine Talente einbringen.« Gut, dass er es auch weiterhin kann, wenn er mit seinem neuesten Buch „Koom mi nich an de Farv!“ (Quickborn Verlag) auf Lesereise ist:

Alltägliches vortrefflich in Szene setzen, das gelingt Gerd Spiekermann immer aufs Neue – in der Heimat wie auch auf seiner Reise durch Südamerika. Triumphe und Niederlagen im Kampf mit der „Tücke des Objekts“ stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die kleinen und großen Konflikte im menschlichen Miteinander. Auch wenn er seinen Lesern oft einen Spiegel vorhält und sie ihre eigenen Eitelkeiten und Schwächen erkennen können, so richtet sich die Ironie in seinen Texten doch in erster Linie gegen sich selbst.

Gerd Spiekermann wurde 1952 in Ovelgönne/Kreis Wesermarsch geboren und ist mit der niederdeutschen Sprache groß geworden. Er mag Hamburg, seine Wahlheimat und erzählt gerne Geschichten von em un ehr.

Kein Wunder, dass die Arbeit als Plattdeutsch-Redakteur bei NDR 90,3 für Gerd Spiekermann der Traumberuf war.

Sein Markenzeichen sind seine Hör mal ́n beten to-Geschichten und die Reihe Knapp op Platt.

15 Bücher und 7 CDs mit seinen plattdeutschen Erzählungen hat er bisher veröffentlicht, außerdem die Festschrift »100 Jahre Ohnsorg-Theater«.

Viermal wurde Gerd Spiekermann übrigens für seine plattdeutschen Erzählungen mit literarischen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Fritz-Reuter-Preis der Carl-Toepfer-Stiftung. Sein Kommentar: »Und das freut ein’ denn ja auch.«

 

»Vor allem aber ist Gerd Spiekermann eine Show, eine Performance, ein Low German Event, ‘n verdammten Düvel eben.«

Thomas Gebel, taz Bremen