Hans Scheibner

Kabarettist–Autor–Singer–Songwriter

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Wo andere das Rad neu erfinden und wir uns beim Blick in die Presse erschrocken die Augen reiben, hat der Satiriker und Kabarettist Hans Scheibner eine Reihe von Déjà-vus. Und die – tun manchmal richtig weh! Da muss er seiner Stimme Luft verschaffen. Da hilft nur Spott über Gott und die Welt.

Hans Scheibner ist wieder schwer aktiv. Ob er zu Beginn eines jeden Jahres mit dem festen Vorsatz “seine Bosheit abzulegen” in seinem traditionelles Neujahrsprogramm “Auf ein Neues” begeistert oder zu den schrecklich gemütlichen Weihnachten mit “Wer nimmt Oma” (Deutscher Hörbuch Preis!) beweist, dass Familien sich nicht nur die Schädel einschlagen können.

Hans Scheibner verfasste die legendären Songtexte Das macht doch nichts, das merkt doch keiner und Schmidtchen Schleicher. Als Liedermacher, Autor und Kabarettist begeistert er ein großes Publikum. Nach den Kriegsjahren arbeitete er als Verlagskaufmann und Journalist. Seine Liebe aber galt dem Theater und Kabarett. Ob auf der Bühne oder in diversen Fernsehsendungen, oft kam es wegen seiner scharfzüngigen Bemerkungen zum Eklat. Seit 1998 tourt er mit seiner Frau Petra und Tochter Raffaela durch Deutschland – natürlich mit der Frage: Wer nimmt Oma? Zum 80. Geburtstag blickte Hans Scheibner satirischselbstironisch zurück auf ein bewegtes Leben.

Neuerscheinungen:

Aktuelles Album: Aktuelles Buch: Aktuelles Hörbuch:
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 Aktuelle Programme:

Aktuelle Theaterproduktion

Die Geiselnahme (Regie Hans Christian Müller)

Hans Scheibner schreibt:  Organ spenden? Gern. Aber…
O ja, Organe spenden. Das ist endlich mal was Gutes. Als Schriftsteller oder Satiriker bemühe ich mich nun schon mein Leben lang, Teile meines Geistes zu spenden – ich will sagen: bisschen Witz, wenn’s möglich ist, einige aufmüpfige Gedanken bisschen was Freches und auch mal was Unverschämtes – und alles in bester Absicht: um die Welt zu retten. Aber leider sind Geist und Gedanken ja keine Organe, sie sind nur mit Hilfe meiner Organe hergestellt oder angefertigt. Viel konkreter ist es da schon, wenn ich zum Beispiel meine Leber spende. Hatte grade so einen Rundum-Check mit EKG und allem Drum und Dran. Meine Leberwerte sind jedenfalls in Ordnung, hat mir der Arzt betätigt. Jetzt müsste nur noch der Glücksfall eintreten, dass mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt, denn lebendig würde ich die Leber nicht hergeben. Ich bin ja sogar besonders stolz auf sie. Hätte doch nicht gedacht, dass sie tatsächlich noch zu gebrauchen ist.
Aber jetzt sehe ich noch ein anderes Problem: Ich möchte auch noch einen Mindesteinfluss darauf haben, wer meine Leber erhält. Im Notfall käme natürlich jeder in Frage. Aber das ist es ja gerade. Ich möchte auf gar keinen Fall, dass zum Beispiel Maaßen meine Leber erhält. Fragen Sie mich nicht, warum: ich will es einfach nicht. Ich könnte dann nicht ruhig sterben. Horst Seehofer soll sie natürlich auch nicht kriegen. Ich bin einverstanden, dass nach meinem Tode einige oder eines meiner Organe einem Empfänger eingesetzt wird, damit er weiterleben kann. Aber bitteschön nicht Herrn Höcke oder Herrn Gaulandt. Für deren Weiterleben möchte ich kein Opfer bringen. Das kann niemand aus noch so humanen Gründen von mir verlangen. Der Frau Seidel (geht das überhaupt Mann-Organ für Frau?) und ihren braunen Freunden aus der Pegida-Fraktion würde ich noch nicht mal meinen Dickdarm gönnen.
Für manchen lebenden Organspender ist es ein Trost, wenn er sich sagen kann: na schön, ich muss jetzt sterben, aber meine liebe Frau bekommt einen Lungenflügel von mir. Da schließe ich doch fast schon glücklich die Augen. Darum bitte ich um Verständnis, dass ich gern Organspender sein würde – aber nicht für jeden. Näheres erklärt mein Testament.

 Termine:

Aktuelle Termine finden Sie in unserem Kalender oder bei: HANS SCHEIBNER

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 Pressestimmen zu “Skandale und Liebe”:

Am 27.08.2016 feierte Hans Scheibner mit seiner Band seinen 80.Geburtstag in der Hamburger Laeisz-Halle.

 “Für mich ist das schönste Geschenk mein Publikum”
Deutschlandfunk

“Ein Querulant wird 80″
NDR

“… lästern, lachen, leben”
Hamburger Abendblatt

„Lästerlyriker zwischen den Stühlen“
Salzburger Nachrichten

 „Lästern ist seine Leidenschaft!“
Bild …