Hans Scheibner

Kabarettist // Autor // Singer // Songwriter

„… lästern, lachen, leben“
Hamburger Abendblatt

Wo andere das Rad neu erfinden und wir uns beim Blick in die Presse erschrocken die Augen reiben, hat der Satiriker und Kabarettist Hans Scheibner eine Reihe von Déjà-vus. Und die – tun manchmal richtig weh! Da muss er seiner Stimme Luft verschaffen. Da hilft nur Spott über Gott und die Welt.sehen

Achtung, da kommt er wieder, gut erholt und mit voller Kraft voraus. Mit Schrägen Geschichten scheibnerweise oder mit Geschichten und Liedern zum fröhlichen Weihnachtswahnsinn. Das Publikum merkt es gleich: Dieser Mann gilt zwar als Urgestein, doch dafür ist er frisch und frech wie kaum einer von den jungen Comediens.

 

Hans Scheibner, geb. 1936 in Hamburg, ist satirischer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher.hoeren Mit Spottgedichten und Liedern als sogenannter Lästerlyriker feierte er erste Erfolge. Bekannt wurde er durch seine satirische ARD-Sendereihe „Scheibnerweise“.  Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und CDs, schrieb und spielte eigene Bühnenprogramme – das wohl bekannteste davon „Wer nimmt Oma“, mit dem er und sein Team über 25 Jahre tourten. Von Hans Scheibner wissen wir, dass seine Unangepasstheit durchaus für einen „dornigen“ Weg als Künstler sorgte. Dafür wird der Kabarett-Altmeister von seinem Publikum geachtet, aber besonders geschätzt für seine Geschichten, Gedichte und Lieder über seine Mitmenschen und Nachbarn. Nicht zuletzt machte er auch als Autor von  Theaterstücken von sich reden. Zur Krimikomödie „Die Geiselnahme“, die er unter dem Eindruck der Bankenskandale für die Hamburger Kammerspiele und das Harburger Theater schrieb, urteilte „Der Freitag“:

„Man muss dem Intendanten der Kammerspiele gratulieren, dass er den Mut zu diesem zeitgenössischen Wagnistheater aufgebracht hat.“sehen

 

Aktuelle Programme:

 


Hans Scheibners aktuelle Kolumne:

Gott ohne Maske!

„Mir kann nichts passieren, Ich bin ein gläubiger Christ und immer fleißig zur Kirche gegangen!“ So hatte unser Großonkel Friedhelm schon im März dieses Jahres frohgemut verkündet. Er war fest davon überzeugt, dass der liebe Gott seine gläubigen Schäfchen vor der Corona-Seuche behüten wird.

Als ich ihn etwas zweifelnd und kritisch ansah, hat er es mir sogar erklärt: „Diese Epidemie“, hat er gesagt, „ist nicht irgend eine Krankheit wie Husten oder Schnupfen oder Schleimhautentzündung, nein diesmal können wir ganz klar davon ausgehen: es ist eine Gottesstrafe!

Dadurch hat nun aber der liebe Gott eine einfache Gelegenheit, seine Anwesenheit im Gottesdienst gleich direkt in der Kirche zu zeigen: Wer in die Kirche gegangen ist, wird eben nicht angesteckt. Da müssen Gott oder auch die Verwaltung der Gemeinde nicht erst lange in ihren Kirchensteuerunterlagen nachsehen, wer seine Kirchensteuer bezahlt hat und wer nicht. Das weiß der Allmächtige so. Darum fand ich es dann doch etwas enttäuschend und kleingläubig, als in allen Zeitungenextra noch einmal mit allem Nachdruck bekannt gemacht wurde: Auch in der Kirche gelten die Abstandsregeln! Das würde ja bedeuten. In der Kirche ist man ebenso wenig vor dem Bösen sicher wie in jeder Parkgarage.

websiteUnser Onkel Friedhelm hat mir aber verraten: Er hat seine Maske mehrmals einfach abgenommen als er in der Kirche war. Jetzt ist er beruhigt: er ist als immun getestet. So ist es wohl richtig: Auf Gott vertrauen. ihn aber auch ein bisschen kontrollieren.

 


 

Und plötzlich ist der Himmel wieder offen:

 

Neueste Veröffentlichungen:

Hans Scheibner cover Himmel 2016 Album2015 Scheibner_Alle_Jahre_Oma_Hörbuchscheibner-in-den-himmel-will-ich-nicht-hoerbuch-9783957130488

 

Termine:

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