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Ende August findet im Gutshaus Friedenfelde wieder das Musikfestival KALIT statt, benannt nach dem geflochtenen Korb aus der Uckermark, der Tradition* und Gegenwart verbindet. Ensemble in residence ist seit 2024 die lautten compagney BERLIN, derzeit „Bestes Kreativensemble“, laut Opus Klassik 2025.

2026 steht das Festival unter dem Motto THE FUTURE OF MELANCHOLY / DIE ZUKUNFT DER MELANCHOLIE, kuratiert von Christian Filips und Wolfgang Katschner.,

KALIT 26 widmet sich dem 400. Todestag von John Dowland, Komponist und Meister der musikalischen Melancholie. Gemeinsam mit internationalen Gästen und Künstlern aus der Uckermark und Berlin lässt das Festival nicht nur die Musik John Dowlands erklingen, sondern will die kreative Kraft der Melancholie befragen. Damit ist Dowland auch für die Uckermark relevant, die in Antje Rávik Strubels Roman „Blaue Frau“ als „Gegend voller Schwermut. Voll Melancholie“ beschrieben wurde. Worin bestehen die Möglichkeitsräume einer Landschaft, die melancholische Perspektiven jenseits der urbanen Räume und ihrer Krisen eröffnet? Solchen Fragen will das KALIT 26 nachgehen.

Der musikalische Rahmen Festivals wird durch die 2025 mit dem OPUS Klassik für das beste Ensemble ausgezeichnete lautten compagney BERLIN mit einem von Christian Filips und Wolfgang Katschner kuratierten Programm gestaltet. Als internationale Gäste begrüßt das Festival die bekannte Schauspielerin Sophie Rois, der Schriftstellerin Monika Rinck und dem Saxophonisten Daniel Calvo Valcarcel.  Zudem wirken mit das bekannte Ensemble Quillo – in 2025 ebenfalls ein OPUS Klassik-Preisträger, die Capella Angelica und das KALIT Ensemble, ein Ensemble junger Brandenburger Musiker, das sich bereits über die Uckermark hinaus einen Namen gemacht hat.

Das Paradies der Erinnerung erleben

Musik und Literatur haben in Friedensfelde eine lange Tradition. Das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert von Joachim Erdmann von Arnim bewohnt, 1776-1778 Intendant der Berliner Königlichen Oper und Vater des Dichters Achim von Arnim. 

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… und sich auf die Zukunftsmusik freuen

*Musik des Spätbarock und der Berliner Klassik trifft beim KALIT auf zeitgenössische Musik und Literatur, Interpretations- und Improvisationskunst.

 

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